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Einschränkungen bei der Förderung

Was wird nicht gefördert?

Bestimmte inhaltliche, formale und organisatorische Kriterien führen dazu, dass Projekte nicht gefördert werden können. Ebenso sind bestimmte Sicherheitshinweise zu beachten: Nicht in allen Ländern ist ein Jugendgruppenaustausch möglich.

Aus inhaltlichen Gründen von der Förderung ausgeschlossen sind:

  • Projekte, die der religiösen Unterrichtung, Glaubensunterweisung oder Unterweisung einer bestimmten Weltanschauung dienen.
  • Projekte oder Projektträger, deren Werthaltungen den Respekt gegenüber der Vielfalt menschlicher Lebens- und Glaubensweisen missachten.
  • Kommerziell orientierte Austauschprojekte.
  • Projekte, die nicht in erster Linie als Mittel zum Zweck des Austausches und der Verständigung dienen.

Aus Sicherheitsgründen von der Förderung ausgeschlossen sind Projekte, die in bestimmten Ländern stattfinden sollen

  • Nordafrika: Ägypten, Algerien, Libyen, Sudan
  • West- und Zentralafrika: Burikina Faso, Guinea, DR Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Sierra Leone, Tschad, Zentralafrikanische Republik
  • Ostafrika: Burundi, Madagaskar, Simbabwe, Somalia

Weitere für die Begegnungsprojekte relevante Sicherheitshinweise zu gesperrten und teilweise gesperrten Ländern finden Sie auf den Seiten des weltwärts-Freiwilligendienstes.

Bitte beachten Sie auch die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes. Sollten Sie einen Austausch mit Partnern aus diesen Ländern planen, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

Bei einem aus Sicherheitsgründen teilweise gesperrten Land müssen Sie mit einem längeren Bearbeitungszeitraum im BMZ rechnen, da der Antrag gegebenenfalls zusätzlich vom Auswärtigem Amt geprüft wird.

Aus formalen oder organisatorischen Gründen von der Förderung ausgeschlossen sind:

  • Projekte staatlicher Träger
  • Trägerorganisationen, die die Trägerprüfung beim ZPS von Engagement Global nicht erfolgreich durchlaufen, d.h. die ihre Bonität und Gemeinnützigkeit nicht nachweisen können.
  • Träger, die zu klein sind, um einen Austausch finanziell, administrativ und organisatorisch durchzuführen.

In den beiden letzten Fällen können die Träger das so genannte Huckepackverfahren nutzen: Sie schließen mit einem größeren Träger einen Kooperationsvertrag und dieser stellt stellvertretend den Antrag bei Engagement Global. Der Antragsteller ist für die finanzielle Administration des Projektes zuständig und verantwortlich.